Aktion hat begonnen / erste Reaktion

31. August 2008

20:40 Uhr. Die 3. Konservativ-subversive Aktion hat begonnen. Im Hamburger Thalia Theater protestieren die Aktivisten der ksa gegen Günter Grass. Dazu wurden bereits mehrere Banner während der Premierenlesung enthüllt. Götz Kubitschek hat Grass dazu aufgefordert, “Schluß mit seiner Nebelkerzenprosa” zu machen. Daraufhin wurde er aus dem Theater herausgeschmissen. Mehrere Aktivisten sind aber noch im Saal. Kubitschek zeigte sich kurz nach dem Beginn der Aktion zufrieden mit dem bisherigen Verlauf.

Der Comic und andere Materialien zur 3. ksa

31. August 2008

Grass Comic

Download des Comic “Erwägungen zur moralischen Instanz” als PDF.

Download der Handreichungen zur 3. ksa als PDF.

Den Comic können Sie beim Verlag Edition Antaios bestellen und erhalten ihn dann in gedruckter Form.

Grass vom Sockel stoßen!

31. August 2008

Konservativ-subversive Aktion im Hamburger Thalia-Theater // „Moralische Instanz Grass“ vom Sockel stoßen // www.ungebeten.de

Hamburg (31. August 2008) – Die Konservativ-subversive Aktion (ksa) protestiert bei der Buchpremiere von „Die Box“ im Thalia Theater Hamburg gegen die „Nebelkerzenprosa“ von Günter Grass. Dazu verteilt die ksa vor Beginn der Lesung einen kritischen Comic und enthüllt während der Lesung mehrere große Protest-Banner.

Angriffspunkt ist die Art und Weise, wie Grass im August 2006 aus der Enthüllung seiner Zugehörigkeit zur Waffen-SS eine verkaufsfördernde Maßnahme für seine Autobiographie gemacht hat.

Auch in dem zweiten Teil seiner Autobiographie, „Die Box“, bringt Grass es nicht fertig, über die lange Zeit seines Schweigens ehrlich zu berichten. Durch unpersönliches Erzählen Banner Grassentsteht der Eindruck, als sei Grass eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit.

Götz Kubitschek, Initiator der Aktion: „Grass lehrt, daß man mit Gedächtnislücken und ‚Orgien der Vagheit’ zur moralischen Instanz und zum Richter über die eigene Generation und ein ganzes Land werden kann. Wir, die Kinder und Enkel, nehmen diese Lehre nicht mehr an: Grass hat als lebender Zeigefinger ausgedient.“

Die ksa fordert deshalb die Öffentlichkeit auf, die „moralische Instanz Günter Grass“ vom Sockel zu stoßen und jene Autoren aufzusuchen, denen es um die Versöhnung der Generationen und die Vielschichtigkeit deutscher Biographien geht.

 

Die Pressemitteilung “Grass vom Sockel stoßen!” als PDF herunterladen.

Bilder zur Chemnitz-Aktion (14. Juni)

14. Juni 2008

Ein Mitglied der ksa bei Krenz auf der Bühne

 

Rangeleien

Im Gespräch mit Passanten

KSA

 

Rangeleien in Chemnitz

14. Juni 2008

10.45 Uhr

Unsere Leute vor Ort haben den Vortrag von Egon Krenz unterbrochen, unter anderem, nachdem er die Niederschlagung des Freiheitskampfes vom 17. Juni 1953 als “friedenserhaltende Maßnahme” bezeichnete. Sie haben Flugblätter und Pressemitteilungen verteilt und Krenz durch Wortmeldungen herausgefordert.

Es kam zu Rangeleien, unsere Leute sind aus dem Saal gedrängt worden. Der Landtagsabgeordnete von Die Linke, Klaus Bartl (IM “Andreas Förster“), versucht derzeit, die Aktivisten der Konservativ-Subversiven Aktion festzuhalten und hat die Polizei gerufen.

Die Aktionen werden aber auf jeden Fall weitergehen.

Chemnitz, 14. Juni: Pressemitteilung zur Aktion gegen Krenz und Runkel

14. Juni 2008

10.00 Uhr

 

Konservativ-Subversive Aktion in Chemnitz

Protest gegen Krenz und Runkel

 

Aktion gegen DDR-Politiker und neuen linken Rechtsdezernenten. Forderung an die CDU: „Zusammenarbeit mit der Linkspartei sofort beenden.“

 

Chemnitz. - Fünfzehn Mitglieder der konservativ-subversiven aktion (ksa) protestieren heute gegen eine Podiumsdiskussion im „KleinKunstTheater – Fata Morgana“ mit Egon Krenz, die unter anderem von der Rosa-Luxemburg-Stiftung ausgerichtet wird. Außerdem wendet sich die ksa auf dem Chemnitzer Marktplatz gegen die Wahl von Miko Runkel zum Bürgermeister des Dezernats „Recht“.

 

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, erinnert die ksa mit Flugblättern an die großen Massenverbrechen der Sozialisten. Mao Tse-tung, Lenin und Ho Tschi Min opferten Millionen Zivilisten. Das DDR-Regime hat über 1000 Mauertote zu verantworten und hat seine Bürger fast 40 Jahre im eigenen Land eingesperrt.

 

Der ehemalige DDR-Staatsratsvorsitzende Egon Krenz wurde 1999 zu sechseinhalb Jahren Haft aufgrund der Anordnung von Todesschüssen an der Berliner Mauer verurteilt. Felix Menzel, Organisator der Protestaktion, wirft den Veranstaltern der Diskussion mit Krenz mangelnde Abgrenzung vom geschehenen DDR-Unrecht vor. „Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lädt Egon Krenz nicht ein, um mit ihm DDR-Unrecht aufzuarbeiten, sondern um die Verbrechen von damals zu relativieren. Dagegen müssen wir uns vor Ort wehren.“

 

Auch der neue Rechtsdezernent der Stadt Chemnitz, Miko Runkel, hat DDR-Unrecht verteidigt: 1989 arbeitete er bei der Staatsanwaltschaft des Kreises Karl-Marx-Stadt. Seiner Wahl am 11. Juni 2008 vorausgegangen waren Absprachen zwischen CDU und Linkspartei. Unmittelbar nach der Wahl trat Christoph Paus aus der CDU-Fraktion aus und strebt nun Parteiausschlußverfahren gegen die Fraktionsspitze an.

 

„Wir fordern die CDU auf, die Zusammenarbeit im Stadtrat mit der radikalen Linkspartei sofort zu beenden“, sagt Menzel. Auch die CDU-Landtagsabgeordneten Gesine Matthes und Peter Patt äußerten sich entsetzt über die Wahl Runkels mit CDU-Stimmen.

 

ViSdP: Götz Kubitschek

Tel.: 0178/6059639

 

Bonus-Video zur Berlin-Aktion (2. Mai)

01. Juni 2008

Video zur Berlin-Aktion (2. Mai)

08. Mai 2008

Am 2. Mai 2008 störte die Konservativ-subversive Aktion den 1968-Kongreß der Linksjugend. Dieses Video zeigt uns in Aktion.

Presse zur Berlin-Aktion (2. Mai)

06. Mai 2008

schreiben auch die Junge Welt und die Berliner Zeitung in ihrem Bericht zum 68er-Kongreß.

Frankfurter Rundschau erwähnt Konservativ-Subversive Aktion

03. Mai 2008

Die FR hat uns in ihrem Bericht über den 1968er-Kongreß kurz erwähnt.

Pünktlich um zehn regnet es plötzlich Pamphlete ins Audimax. Eine Handvoll junger Männer hat sich oben auf die Balustrade geschlichen, ein Plakat mit dem “Massenmörder” Lenin entrollt und ruft nun “Scheiß-Sozialisten” in den Saal. “Hoch die internationale Solidarität” schreien die Geschmähten zurück, es kommt zu einem Gerangel, und 20 Sekunden später stehen die Störenfriede, die sich “Konservativ-subversive Aktion” nennen, draußen vor der Tür. Verkehrte Welt: Rechte als Hochschul-Guerilla, die ordentlich aufgereihten Linken die Tagesordnung verhageln - andere Zeiten, andere Sitten.

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