Deutschlandradio Kultur: “Kein Heimspiel”

… für Günter Grass in Hamburg, so Deutschlandradio Kultur. Hier ist der Beitrag.

32 Antworten zu “Deutschlandradio Kultur: “Kein Heimspiel””

  1. mrbaracuda sagt:

    Vatti!

    Wunderbar.

  2. Freies Deutschland sagt:

    Gute Aktion. Mehr davon, zeigt den Roten woraus echte Nationale gemacht sind. :-)

  3. TOBIAS RÜGER sagt:

    SS-Günters Scheinheiligkeit hat mich schon immer angewidert. Schön, weiter so!

  4. Rabbi Nachman von Bratslav sagt:

    L’Chayim! Kennt man bei euch Auseinandersetzung mit der Vegangenheit? Ach stimmt, das haben die Ossis nicht durchfuehren koennen.

  5. Hamburger sagt:

    Ein wirklich guter Beitrag des Deutschlandradios und “Kein Heimspiel für Günther Grass” eine gute Überschrift dessen. :-)

    Das wird wohl die bisher medienrelevanteste Aktion der KSA!

  6. Hallowach sagt:

    GraSS ist DIE offene Flanke der gutmenschlichen Selbstbelügung! Da müssen wir öfter draufhauen! Das tut den linken Realitätsverweigerern richtig weh.

    Eure Aktion ist einfach nur KLASSE gewesen.

    Grass ist ein einziger übler Lügenhaufen.

    In dem Radio-Beitrag ging es dann um das “Bekenntnis, in der Waffen-SS gewesen zu sein” - so ein MIST. So eine UNGLAUBLICHE SCHEIßE.
    Als würde es uns DARUM gehen.
    Es geht AUSSCHLIEßLICH UM den ZEITPUNKT. Und mit diesem -viel- zu späten Bekenntnis ist GraSS als politischer Mensch ERLEDIGT!

  7. Carsten sagt:

    Hahaha! Grandios! Exakt die richtige Packung für den berufsbetroffenen Pfeifenkauer! Ich stelle mir die Visagen der Hamburger Sozi-Society vor - köstlich!
    Die ausführliche und (fast) neutrale Berichterstattung im Deutschlandradio macht Mut!
    Bin schon gespannt, wer als Nächstes fällig wird…Kandidaten gibt’s ja genug.
    Herzliche Grüße und beste Wünsche!

  8. hadrian sagt:

    Klasse Aktion!

  9. Melder sagt:

    Die WAZ berichtet heute:

    http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/2008/9/1/news-73349483/detail.html

  10. Germaniatreue sagt:

    Moralapostel der Linken entzaubern.

    Tollte Aktion meiner konservativen Freunde. Weiter so !!!

  11. Rombach sagt:

    Alles schön und gut, aber Grass-Kritik ist in der Öffentlichkeit keineswegs mit “konservativ” oder “rechts” belegt. Man wird diese Aktion eher den von Grass’ Waffen-SS-Zugehörigkeit “echt betroffenen” Gutmenschen zuschreiben. Denn die Kritik der KSA ist ja eine Meta-Kritik: Nicht die Zugehörigkeit wird ihm vorgeworfen, sondern sein Umgang mit ihr und die damit in Widerspruch stehende Rolle des Moralapostels. Diese wurde ihm freilich von Dritten zugeschrieben, so daß sich diese Aktion letztlich wohl an sie wendet.

    Was im heute-journal zu sehen war, sah nach einer Aktion von ca. 1,5 Sekunden Länge aus, denn man kam ja bequem an das gerade heruntergelassene Banner heran. War es so? Wenn ja, hätten sich Aufwand und Kosten m. E. nicht gelohnt.

    (Nachbemerkung: Ich möchte mit diesen Anmerkungen nicht nörgeln, sondern möglichst konstruktive Kritik äußern. Hurra und Buh sind gleichermaßen leicht zu rufen.)

  12. Bitte mehr davon!!! sagt:

    jaja, an Vattis moralischem Zeigefinger klebt seit geraumer Zeit dieser penetrante Geruch der SS-Zwiebeln…höchst unangenehm - das hat Vatti auch schon gemerkt und deswegen will er jetzt mit seiner ominösen “Box” ein bisschen frische Luft heranfecheln.

    geniale Aktion! Bitte mehr davon!!!

  13. Laura sagt:

    Auch das Hamburger Abendblatt schreibt heute:

    http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/01/930148.html?s=1

  14. Vaterländischer sagt:

    Es muß endlich Schluß sein mit dem deutschen Selbsthass. Grass ist einer der Hauptbelasteten wenn es um den Schuldkult gegen uns Deutsche geht. Holocaust und kein Ende! Es ist wie euer Comic schreibt, Grass als SS-Mann hätte in ruhmreicher deutscher Soldatenschriftellerart Versöhnen sollen statt moralisch den Zeigefinger zu erheben. Gerade er. Aber ich bin hoffungsvoll, eine neue Generation von jungen rechten und konservativen Deutschen wird die 68er-Kulturrevolte vom Sockel stoßen und ihnen den Lebensabend versauern. Die Zukunft gehört uns.

  15. Mcp sagt:

    Das Hamburger Abendblatt berichtet auch:
    http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/01/930148.html

  16. M.Augustin sagt:

    Sehr gute Aktion, wir müssen die linke Kulturhegemonie brechen und eine Gegenkultur installieren.

  17. Rombach sagt:

    Ja, und was berichtet das Abendblatt? Das hier:

    “Bei der Aktionsgruppe handelte es aber nicht - wie man zunächst annehmen sollte - um eine linksgrichtete Organisation, die ihm die Mitgliedschaft in der Waffen-SS vorwarf, sondern um eine vermutlich eher konservative Gruppierung, die ihm vorwirft seine Vergangenheit verkaufsfördernd einzusetzen.”

    Offenbar weiß niemand etwas mit “konservativer” Kritik an Grass anzufangen.

  18. Der Apfel der Erkenntnis sagt:

    Jesus, was seid Ihr reaktionär, Du meine Güte! Grass ist Euer Feindbild, auf den draufzuhauen unter Beweis stellt, wie sehr Ihr gegen die Linken seid? Grass ist so was von unten durch, von Kleinlicht, von gewesen, da lohnt sich doch ein Draufhauen nicht. Erinnert mich an früher, als man auf dem Schulhof auch auf die draufgehauen hat, die sich ohnehin nicht mehr wehren konnten. Sich über das Feindbild Grass zu profilieren hat etwas Peinliches, etwas Nekroides an sich. Der Erfolg und die Zustimmung sind einem sicher. Und was habt Ihr jetzt erreicht? Hat die Welt aufgehorcht, sich neu besonnen? Ausser der Erkenntnis, dass wieder und immer noch Leute manisch skandalisiert auf die Verlogenheit der moralischen Instanz GG aufspringen, um sich an der bereits verwesenden Leiche beifallheischend abzurackern, bleibt nichts übrig. War da sonst noch was? Nein.

  19. Marco Reese sagt:

    Rombach:

    “Bei der Aktionsgruppe handelte es aber nicht - wie man zunächst annehmen sollte - um eine linksgrichtete Organisation, die ihm die Mitgliedschaft in der Waffen-SS vorwarf, sondern um eine vermutlich eher konservative Gruppierung, die ihm vorwirft seine Vergangenheit verkaufsfördernd einzusetzen.”
    (Hamburger Abendblatt)

    In der Tat schienen also einige davon auszugehen, es handele sich um eine linke Gruppe.

    Aber allein das Wort “konservativ” sollte doch Aufschluß geben.

  20. Marco Reese sagt:

    http://www.readers-edition.de/2008/09/01/dritte-konservativ-subversive-aktion-stoert-buchvorstellung-von-guenter-grass/

    “Nachdem einige junge Männer der Neuen Rechten bereits einen 68er-Kongress in Berlin und ein ewig gestriges Treffen mit Egon Krenz in Chemnitz gestört hatten, sollten diese “Konservativ-Subversiven Aktionen” (KSA) am Sonntag ihren Höhepunkt erreichen. Im Thalia-Theater in Hamburg wollte man die Vorstellung Günter Grass’ neuen Buches “Die Box” empfindlich stören. Öffentlich und medienwirksam sollte die “moralische Instanz” Grass vom Sockel gestoßen werden. Ein großes Medienecho blieb bislang jedoch aus.

    Via Internet kündigte Götz Kubitschek, die zentrale Figur der konservativen Neuen Rechten, am 27. August an, dass die dritte KSA in Kürze stattfinden soll. Auf seiner Internetpräsenz wurde die Aktion in fünf Punkten begründet: Man möchte den politischen Gegner stören, für die eigene Sache werben, aktiv Spuren hinterlassen, Offensivgeist zeigen und der neurechten Szene eine “immer wieder erzählbare Geschichte” bieten, mit der sie sich identifizieren und ein Wir-Gefühl empfinden kann.

    Auf dem Blog http://www.ungebeten.de, der extra angelegt wurde, um die Aktionen berichtend zu begleiten, sind der Verlauf dieser Aktion und die Reaktionen in der Presse mitzulesen. Wie bei den anderen Aktionen wurden Plakate ausgerollt und die Veranstaltung durch Zwischenrufe gestört. Nachdem Günter Grass von Götz Kubitschek aufgefordert wurde, “Schluss mit seiner Nebelkerzenprosa” zu machen, wurde Kubitschek des Saales verwiesen und hinausbegleitet. Grass reagierte gelassen und fragte den Zwischenrufer, von welcher Zeitung er denn sei. Nachdem Kubitschek den Saal verlassen musste verlief die Lesung –bis auf vereinzelte Zwischenrufe von Mitgliedern der KSA- störungsfrei.

    Die Reaktionen in den Medien behandelten die Aktion bislang eher als Nebensache.

    Im Heute Journal wurde die Störung im Zusammenhang mit der Lesung lediglich erwähnt, im Deutschlandfunk und auf den Internetpräsenzen der Süddeutschen und des Badischen Tagblattes ging man kurz darauf ein. Die Junge Freiheit und die Blaue Narzisse berichteten quasi in Echtzeit über den Vorfall, was jedoch zu erwarten war, da beide enge Verbindungen zur KSA haben.”

  21. M.Augustin sagt:

    Vor allem wird ja vermutet, dass der Name der Gruppe “3.Konservativ-Subversive Aktion” bedeutet … :)

  22. Scharnhorst sagt:

    Der Reutlinger General Anzeiger bringt auf seinen Weltnetzseiten eine dpa-Meldung, in der es u.a. heißt:

    “Zum Auftakt störte ein Handvoll Demonstranten der «Konservativ-subversiven Aktion» die Lesung mit Zwischenrufen und warfen Grass «Nebelkerzenprosa» vor - eine Anspielung auf seine lange verschwiegene Mitgliedschaft als 17-Jähriger in der Waffen-SS kurz vor Kriegsende. Auf den Rängen wurden Transparente entrollt mit der Aufschrift «www.ungebeten.de grüßt die moralische Instanz Günter Grass. Vatti ist immer dabei». Grass blieb gelassen und fragte unter dem Applaus und der Solidarität des Publikums, für welche Zeitung sie denn diese Aktion machten. Ordner drängten die Demonstranten aus dem Saal, die Lesung blieb dann - bis auf vereinzelte Zwischenrufe - ungestört.”

  23. Rudolf sagt:

    An “Der Apfel der Erkenntnis”:

    Für einen der voll unten durch ist, hat Grass noch eine ganz ordentliche Anhängerschaft

  24. U.Schmidt sagt:

    zu Weizsäcker: Vater Staatssekretär unter Hitler, Familie wohnte in einer enteigneten jüdischen Villa in der Berliner Wilhelmstraße, Sohn Richard schlug im Potsdamer Inf.Reg.9 (Reg.”Graf”) die Offizierslaufbahn ein und floh ´45 dank seiner noblen Verbindungen vom Fronteinsatz - alles wäre akzeptabel, wenn er danach nicht getönt hätte: Jeder hätte wissen können,
    welch Verbrecher Hitler war - Lieschen Müller aus Hintertupfingen hätte es wissen müssen - nur Richard nicht! Sowas von scheinheilig ist zum K…..!
    Richards Bruder im Geiste ist Grass - nicht zu verurteilen die Zugehörigkeit des 17-jährigen zur SS - zu verurteilen seine Moralkeule gegen alle, die ein gleiches Schicksal hatten. Ergo: Linke Schleimer und Zeitgeist-Surfer und sowas wird von Linken als Vorbild hingestellt! Pfui!

  25. Gardeleutnant sagt:

    Ich habe ja grundsätzliche Zweifel am Sinn einer Aktion gegen so einen selbstgerechten Opa, der sein Weltbild bis zu seinem bevorstehenden Tod sicherlich nicht mehr ändern wird - und der zudem noch sehr souverän und ruhig reagiert hat. Aber immerhin war diese KSA die bisher medienwirksamste und die Berichte im Deutschlandradio und beim Hamburger Abendblatt waren doch garnicht so einhellig die Nazikeule schwingend ablehnend wie sonst. Wenn es also in Zukunft mal gegen die Speerspitze der Hegemonen geht und nicht gegen die Rumpelkiste, dann: weiter so!!

  26. Janina sagt:

    Ist euer Anführer wirklich schon nach ein zwei Minuten aus der Lesung geflogen? LoL
    Erinnert mich an die Heißsporne, die dann immer superschnell “fertig” sind. Nu, wems gefällt…

  27. M.Augustin sagt:

    Immerhin hat er 1996 die “Frankfurter Erklärung zur Rechtschreibreform unterzeichnet”. Und sein legendäres Zitat zu Oskar Lafontaine 1999: “Halt’s Maul! Trink deinen Rotwein, fahr in die Ferien, such dir eine sinnvolle Beschäftigung.“

  28. Marco Reese sagt:

    Brodkorb berichtet nun ebenfalls:
    http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1967&Itemid=364

    Außerdem spricht die Hamburger Morgenpost von “Pöbeleien rechter Störer”.

    http://www.mopo.de/2008/20080902/hamburg/kultur/rechte_provokateure_stoerten_grass_lesung.html

    War doch auch zu harmlos, was bisher geschrieben wurde….

  29. FdF1 sagt:

    Die Medienresonanz ist gewaltig. Auch in die größte nordbayerische Tageszeitung hat man es unter Nennung der Netzadresse geschafft. Allein dies bedeutet einen grossen Erfolg.

    Die Aktion wurde mit dem Comic etc. schliesslich auch gut vorbereitet. Weiter so! Klar wird Herr Grass deswegen keinen Gesinnungswandel mehr erleben. Darum geht es aber auch nicht.

  30. Vulture sagt:

    Sauber!

    Den obigen Kritikern und Spöttern seien mal folgende Überlegungen empfohlen:
    Was die Auswahl einer “verwesenden Leiche” als Ziel angeht: Kann man da wirklich wählerisch sein? Wieviel solche Gelegenheiten gibts denn pro Woche ? Etliche Zeitungen erwähnen 1. überhaupt und 2. neutral die KSA. Sicher - weil sie sie erst für Linke gehalten haben. Na und? Bestens eingestiehlt die Sache, das Ergebnis ist doch was.
    Zum schnellen Rauswurf des Herrn GK. (Janina, hier sind Konservative! Die wissen überhaupt nicht was du meinst…) Das ist einerseits schade, andererseits zwangsläufig. Wer sich nicht folgenlos und versöhnlich am “Diskurs” beteiligen will, wird rausgeschmissen. C’est la vie. Die lassen sich ihre Party nicht einfach so beenden. Dass Grass heulend und eingeschnappt hinter der Bühne verschwindet, war nicht zu befürchten.

  31. eo sagt:

    {}

    Daß dem pfeifekauenden Moraltrompeter
    auf die alten Tage noch einmal der Wind
    des Widerspruchs kalt ins Gesicht bläst,
    nehme ich doch mit einer gewissen
    Genugtuung zur Kenntnis.
    Alles in allem eine gute
    Animation.

    Und hier noch einen Spruch
    zum Weitersagen:

    Im Laufe der Zeit machte Günter Graß
    seim Namen immer mehr Ehre.
    Denn was er in den letzten Jahren
    schrieb, zeichnete oder sonst so
    von sich (preis)gab,
    war einfach
    gräßlich.

  32. Rudolf sagt:

    An Janina 01. September 2008 um 21:01

    LOL Spitzenvergleich

    Der Unterschied ist halt der, dass der Beglückte im Falle GKs gar nicht länger beglückt werden wollte, während im Falle der anderen Heißsporne dass ja sehr wohl erwünscht wäre!

    Wenn du jedoch generell Probleme mit Heißspornen hast, schreib mal an die ungebeten-Redaktion (mit Foto) unter Angabe des Stichworts “Rudolf hift aus” :D

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