Die ersten Zeitungen berichten über die Grass-Aktion

Auf JungeFreiheit.de und BlaueNarzisse.de finden sich erste Artikel zur Grass-Aktion der ksa.

17 Antworten zu “Die ersten Zeitungen berichten über die Grass-Aktion”

  1. Albert sagt:

    Toll! Weiter so…ich bin gespannt.

  2. Talip sagt:

    Es hat den richtigen getroffen. In Bezug auf den Comic wäre jetzt von Weizsäcker als nächstes dran. Beide praktizieren seit Jahrzehnten eine “Vergangenheitsbewältigung” auf Kosten des deutschen Volkes.

  3. Andreas sagt:

    Herzlichen Glückwunsch! Weiter so! Grass hat es verdient. Er ist keine moralische Instanz, war es noch nie. Es ist richtig, ihn auf ein Normalmaß zurechtzustutzen. Er war letztlich immer nur Profiteur des Zeitgeistes, der ohne diesen niemals die Wahrnehmungsschwelle überschritten hätte.

  4. Marco Reese sagt:

    Sehr schön. Verbreitung der Pressemitteilung läuft.

  5. emil sagt:

    Zwei Worte zu dieser Aktion: Sehr gut!

  6. Mann der Deutschen Partei sagt:

    Man sollte es nie vergessen: Auch Grass “war dabei”!!!

    Solche “Zeigefinger” haben im Jahre 2008 einfach ausgedient. Der Krieg ist 1945 beendet worden.

    Schöne Aktion!

  7. Fhj Sturm sagt:

    Es mag auf den ersten Blick pathetisch wirken, an diesem “Zeigefinger” die noch kaum verwachsenen Narben des Sommers 2006 auszuleuchten.

    In Betrachtung der Tragweite und der unwiedersprochenen Dreistigkeit, mit der Grass aber ein halbes Jahrhundert lang maßgeblich an der Schaffung des linkskonformistischen Klimas der heutigen Bundesrepublik mitzimmerte, lässt sich feststellen, dass diese Aktion die fehlende Legitimation vieler unausgesprochener gesellschaftlich-publizistischer Todesurteile im bundesdeutschen Literatur-, Kultur- und Politikbetrieb bloßstellt und durch eine weitere Unterstreichung sichtbarer und auffälliger macht.
    Sie ist daher richtig.

  8. Marco Reese sagt:

    Nicht nur das:

    Sie trifft diesen Scheinmoralisten unerwartet und zeigt ihm, daß er nicht alle an der Nase herumführen kann.

    Es ist im übrigen bedauerlich, daß diejenigen Autoren, welche sich um Versöhnung der Generationen und das Herausstellen der Vielschichtigkeit der Biographien bemühten, zum größten Teil nicht mehr auf Erden weilen.

    Beispielsweise der hervorragende Kurt Ziesel, der die pseudomoralische linksliberale Überheblichkeit, in deren Dunstkreis Grass dann auch stieß, bereits in den 50er (!) Jahren in seinen Büchern angegriffen hat und dafür auch manche Verleumdung hinnehmen mußte.

    Aber es ist nun einmal Tatsache: viele der maßgeblichen Instanzen der Nachkriegszeit waren umerzogene NS-Mitläufer, wie bspw. Henri Nannen, die vor 1945 das geschrieben hatten, was dem Propagandaministerium gefiel, und nach 1945 dann schrieben, was den Besatzern, den Remigranten und anderen Leuchten des Fortschritts genehm war.

    Das heißt: auf aufrechten Männern wie Kolbenheyer, Grimm, oder Ziesel selbst wurde wegen ihrer zeitweiligen - echten - Nähe zum Nationalsozialismus, die sie aber überwunden hatten, herumgehackt.

    Grass ist dann wohl auch dahinein gerutscht.

    Sowohl die umgebogenen NS-Mitläufer als auch Einige unter denen, die wie Grass verständlicherweise - und genau das ist es ja, was heute verschwiegen wird - nach Kriegsende vor den Trümmern ihres jungen Lebens standen, sind schließlich mitverantwortlich für die 68er-Revolte.

  9. Timo sagt:

    Herrlich, einfach nur herrlich!

  10. Rudolf sagt:

    Gut gemacht.

    Das Grass-Poster ist sehr gut gelungen.

    Die Geschichte mit Weizsäcker im Comic werden aber gewiss nur Eingeweihte verstehen. Die letzte Comic-Seite, wo noch mal “die Moral von der Geschicht” zusammengefasst wird, gefällt mir nicht. Wer auf die besagte Moral nicht von selbst gekommen ist, der wird sie sich auch von zwei Comic-Jugendlichen nicht sagen lassen.

  11. W.Wagner sagt:

    Ich denke, Rudolf, der Comic ist keine Aufklärungsschrift, sondern eine wirkliche fantasievolle Unterstützung der Aktion. Diejenigen, die im Publikum saßen (siehe zdf-Mitschnitt), werden die Geschichte mit Weizsäcker schon verstehen. Und die Jugendlichen auf der letzten Seite verdeutlichen nur nochmal Kubitscheks Wort, dass Grass keine moralische Instanz für die Enkelgeneration ist. -
    Im Grunde genommen müsste Grass anhand des Comics sehen, dass sich die ksa mit ihm ehrlich auseinandersetzt, und - statt zu schweigen - hier das Gespräch suchen!

  12. Don Rebello sagt:

    Auch die auflagestärkste Schweizer gratis Zeitung “Pendlerzeitung” 20 Minuten schreibt über die Aktion.

    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/30413495

  13. Manuela sagt:

    Thema “Realitätsverweigerer” und “Nebelkerzenprosa”: im Artikel “Die ersten Zeitungen berichten über Grass Aktion” sind wirklich bedeutende Zeitungen aufgeführt …

  14. Patrick sagt:

    Ruhig Blut Manuela, noch ein wenig Geduld und auch andere Zeitungen, die nicht unmittelbar im Umfeld der ksa anzusiedeln sind, werden darüber berichten.

    Gerade deshalb ist dies die gelungenste, da öffentlichkeitswirksamste Aktion bisher.

    In solcherlei Kerben muss man weiter dreinschlagen!!

    Mit burschenschaftlichem Gruß

  15. Peter Kröger sagt:

    Habe gerade im Café in der Hamburger MoPo von Euch gelesen, bin begeistert! So kommt man in aller Munde. Weiter so!

  16. Oliver sagt:

    Die “Süddeutsche” widmet Herrn Kubitschek einen umfänglichen Artikel:

    http://www.sueddeutsche.de/,ra4m1/kultur/104/309045/text/

  17. ept sagt:

    Die “Süddeutsche” , das Blatt der fortschrittlichen Antijodler, scheint bei und nach der “Störung” der Lesung dabei gewesen zu sein. Der Artikel vergießt hier und da Häme und verteidigt reflexartig den vermeintlichen Angriff gegen die Lebensform der Egalität und die multikulturelle Gesellschaft. Ein Literaturnobelpreisträger mit 8 Kindern aus multiplen Beziehungen ist immer noch ein Vorbild. Wohl dem, der es sich leisten kann. Patchwork-Kinder sind arme Zeitgenossen, situationsbedingt egozentrisch und keine Bereicherung für die Gesellschaft.

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