Aktion im Audimax

Wir haben im Audimax zur Auftaktveranstaltung unsere “ungebetenen” Flugblätter auf das Publikum herunterrieseln lassen. Die Linken antworteten darauf sofort: “Hoch die internationale Solidarität!” Per Megaphon rief Götz Kubitschek den aufgebrachten Anti-”Faschisten” entgegen, daß unsere Aktion Linksextremisten jegliches Recht auf eine ungestörte Tagung abspricht.

 

24 Antworten zu “Aktion im Audimax”

  1. olaf61 sagt:

    Finde ich gut, denn ” Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer nur Freiheit des anders Denkenden. Nicht wegen des Fanatismus der “Gerechtigkeit”, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die “Freiheit” zum Privilegium wird.

    Rosa Luxemburg, Die russische Revolution.”

  2. polldorf sagt:

    Die Linken spucken schon Rotz und Galle:
    http://de.indymedia.org/2008/05/215365.shtml

  3. Richie Eriksson sagt:

    das war ja mal so eine peinliche aktion. sich um 7.30 uhr aus dem fenster zu lehnen um ganze drei minuten ein paar schlecht gelayoutete plakate zu zeigen und dann - nachdem die zwei fotoheinis diese peinlichkeit auch noch dokumentiert hatten - wieder zu verschwinden, ist nur noch lächerlich. desweiteren hätte ich es sowieso mutiger gefunden, sich in die workshops zu begeben und dort mal argumente zu zeigen, anstatt “freiheit!” oder “sozialismus tötet!” in den hörsaal zu bläken.
    kleiner tipp: versucht als konservative erst gar nicht linken aktionismus zu kopieren. das könnt ihr nämlich nicht.

  4. Bernd sagt:

    Eine mir sehr lobenswert erscheinende Aktion.
    Danke auch für den indymedia-Link. Der dortige Hinweis auf die gescheiterten “JF-Gratis Verteilaktion (sic!) vor dem Verlagsgebäude der tagezzeitung (taz)” erinnert mich an ein Gespräch auf der letzten Frankfurter Buchmesse am Stand der taz.
    Mich hat es schon sehr nachdenklich gemacht, dass selbst die Chefredakteurin einer früher mal von mir abonnierten Tageszeitung im Grunde Gewalt als Mittel für politisch-korrekte Zwecke als nachvollziehbar, wenn nicht angemessen ansah. So zumindest meine Erinnerungen an die von ihr vertretene Position.

  5. Toni Steigerwald sagt:

    Sehr mutig! Haltet durch!

    Die 68iger sind genau die richtige Adresse, aber das wisst ja Ihr am besten. Bloß nicht entmutigen lassen von dummen Kommentaren.

    Keine Frage: Die 68iger Volksverräter (und natürlich ebenso die nützlichen Idioten und Helfershelfer aus dem feigen und opportunistischen Bürgertum) waren und sind es, die programmatisch alles “Zersetzen! Zersetzen! Zersetzen!“, was abendländische und im besonderen deutsche Tradition und Herkunft hat.

  6. pafosued sagt:

    Super Sache!

  7. Schock sagt:

    @ Richie Eriksson

    Wir würden ja gern zu euren Workshops, aber leider funktioniert’s dort mit dem “herrschaftsfreien Diskurs” nicht ganz. Gibt es etwas zum Inhalt der “schlecht layouteten Plakate” zu vermelden? Anscheinend hat’s schockartig die Sprache verschlagen. Und die erste Kritik trifft “schlechtes” Design. DAS ist peinlich.

  8. Nihil sagt:

    Wenn man sieht wie hysterisch die Linke reagiert, wenn sie ihr Protestmonopol in Gefahr sieht, macht das schon Lust auf mehr …

  9. Nihil sagt:

    Richie Eriksson: “das war ja mal so eine peinliche aktion”

    Genau das war der Zweck — es sollte Euresgleichen durchaus peinlich sein, so perverse Veranstaltungen abzuhalten.

  10. Andreas Speit sagt:

    Herzlichen Glückwunsch meine Herren!

    Endlich einmal treten Konservative in Erscheinung die die Herausforderung der 68er annehmen. Ein guter Anfang. Schön, wenn hier eine sportliche Wettkampfkultur entstünde.

  11. Bernd Volkhardt sagt:

    Sehr gut Herr Kubitschek! Es wird Zeit das den Linken nicht mehr allein die Straße und der Öffentliche Raum überlassen bleibt. Hier trifft man sie an der empfindlichsten Stelle, da sie davon ausgehen diesbezüglich ein Monopol zu haben. Diese ihre Hegemonie innerhalb der Gesellschaft muß zerschlagen werden, mit weniger darf man sich nicht zufrieden geben.

  12. Andreas R. sagt:

    Sehr gelungene Aktion!
    Großer Dank den Aktivisten!
    Konservative sind offenbar doch nicht immer nur feige und auf dem Rückzug.

    Morgen wird eine Spende überwiesen.

    Gruß
    A. R.

  13. von Katschmarek sagt:

    Ganz großartig, diese Aktion der Jungmannschaft in “Sophie-Scholl-Manier”! Habe sofort völlig spontan eine lokale einköpfige Aktionsgruppe der “Konservativen Subversiven Aktion” gegründet und ebenfalls agitiert. Habe im Altenheim angerufen, mich mit Walter Jens verbinden lassen und knallhart in die Muschel gesprochen: “Pfui! Pfui, pfui, pfui!” und dann, bevor er noch reagieren konnte, schnell aufgelegt. Ich wollte dies noch bei Willy Brandt, Günther Gaus und Rudi Dutschke wiederholen, aber diese Mistkerle scheinen völlig im Untergrund zu leben - ich bekam ihre Telefonnummern nicht heraus. - Aber weiter so!

  14. Ratio sagt:

    @ olaf61 sagt:02. Mai 2008 um 12:50

    Dein Rosa-Zitat ist eine nicht totzukriegende Fälschung.

    Schriftliche Anweisung Rosa Luxemburgs zum Umgang mit Andersdenkenden:

    “Daumen auf das Auge, Knie auf die Brust!”

    Rosa hat den lieben Wladimir heftig bejubelt.

    Lenin war ihr nicht einmal radikal und rücksichtslos genug. Daß die geraubten Äcker nicht gleich vom Staat geschluckt, sondern an Bauern verteilt wurden hat uns Rosa doch echt ein wenig irritiert.

    Aber nur ein wenig. Ihre Begeisterung war grenzenlos:

    Rosa: “Jawohl: Diktatur!”

  15. W.Wagner sagt:

    Zu Richie Eriksson:
    Peinlich war nur, wie wenig Leute im Hörsaal zu sehen sind, die sich noch Eure (linken, kommunistischen, …) Vorträge anhören wollen - die besten Zeiten scheinen schon vorbei zu sein! Es interessiert einfach nicht mehr, denn wir leben - gerade auch in Berlin und an der Uni - mit den Folgen!

  16. Ratio sagt:

    Aus dem Kreißsaal in den Hörsaal in den Plenarsaal.

    So brachte mal jemand auf den Punkt, was sich seit den 68ern bei uns abspielt.

    Eure Aktion finde ich sehr gut.

  17. Arnd sagt:

    Ihr seid verdammt cool ;)
    Grüsse,

    Arnd

  18. U.Schmidt sagt:

    Gratuliere zu der gelungenen konservativen Aktion - die Reaktion der linken Gutmenschen - keine Argumente, Geschrei, Häme.
    Möge doch endlich die Zeit kommen, in der dieses 68-er-Nachfolge-Pack im
    Orkus der Geschichte verschwindet!

  19. A.W. sagt:

    Habt Ihr mal den letzten “Spiegel” gelesen: “die Turbo-Uni”. Da steht, wie es in dt. Universitäten inzwischen aussieht: Leistungsdruck und Wirtschaftsinteressen ohne Ende. Das hat mit den 68ern nichts zu tun und mit Lenin und Mao schon gar nicht.
    Macht endlich Schluß mit dem antiquierten Rechts-Links-Schema! Aber dann würden Eure Sponsoren wahrscheinlich nicht mehr zahlen.

  20. violetta sagt:

    Hahaha, selten so gelacht! Seid ihr so ne Art Querfront? Der SDS.dieLinke.campus wird doch schon von den “echten” Linken an der Uni bekämpft…merkt ihr nicht, dass ihr euch vielleicht besser mit den Linken.Campus zusammenschließen solltet? Schließlich scheinen sich SDS und RCDS im Stupa doch gut zu verstehen…

  21. Beobachter sagt:

    Öffentlichkeitswirksame Aktion!

    Weiter so und mehr davon!

  22. Kleber sagt:

    Könnten die Plakate und Aufkleber nicht freundlicherweise zum Herunterladen angeboten werden? Hier in Bremerhaven haben Linksfaschisten massiv plakatiert und der Roten Armee gehuldigt. Diese Plakate würde ich gerne mit den von euch überkleben.

    MfG

  23. Ragnarök sagt:

    Respekt!!!;-)))
    Endlich mal eine intellektuelle Truppe, die diesem sozialistischen Pöbel entgegentritt!!!

    Weiter so…ihr habt meine volle Unterstützung!

  24. Moritz M. sagt:

    Nazi-Jargon en masse (sozialistischer Pöbel, linke Hegemonie, 68er-Pack, blabla-blabla: rechte Paranoia drückt sich in sowas aus, nichts sonst. Die 68er hatten schließlich nie die Wirkung, die ihr ihnen zugeschrieben habt, um euch auf das Feindbild des moralzersetzenden Langhaarhippies einen runterzuholen, natürlich nur im Verborgenen unter der blassbraun geblümten Bettdecke, schließlich wird man da blind von…).
    Plattitüden nachplappern schafft keine Höhenflüge, meine Freunde, aber auf in den Kampf, man muss die Linken ausrotten, das sind ja gar keine Menschen, das sind ja Kommunisten! Igitt, seid ihr langweilig einfallsverlassen. Immer schön nach dem Motto “Selber denken, was alle denken” draufhauen, wo der Rest der Meute auch schon zur Genüge ihre intellektuellen, leider nicht sonderlich intelligenten Schläge verteilt haben, und das ganze dann auch noch subversiv nennen: herrlich verblödet, aber geschickter Marketingzug, denn Konservative halten noch die totale Affirmation und das gedankenloseste Mitnicken, immer im Takt der Marschkapelle, für Subversion. Ihr wollt immer das beschützen, was keinen Schutz benötigt, weil es heilig ist wies Tabu. Und weil ihr keine Gefahren findet, er-findet ihr sie. Waschechte Paranoia. Genau das wollt ihr: die Welt vom Bösen befreien, euer missionarischer Eifer spricht das aus mit jedem Wort. Ob Juden, 68er oder Moslems die Bösen sind, ist zunächst mal egal; es geht ums Menschenopfer, Sündenböcke.

    Auf eine fröhliche Hexenjagd,

    Moritz

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